Satzung

Satzung der Wingertsgeischder

§1 Name und Sitz des Vereins
§2 Zweck, Aufgaben
§3 Mitgliedschaft
§4 Austritt oder Ausschluss
§5 Organe des Vereins
§6 Erweiterter Vorstand
§7 Geschäftsführender Vorstand
§8 Mitgliedversammlung
§9 Besondere Bestimmungen
§10 Mitgliedsbeitrag
§11 Ehrungen
§12 Änderung der Satzung
§13 Auflösung des Vereins
§14 Protokollieren von Beschlüssen
§15 Inkrafttreten

§1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein wurde im Jahre 2009 gegründet und führt den Namen „Wingertsgeischder”. Der Verein hat den Sitz in Bechtheim/West und ist postalisch unter der Anschrift des 1. Vorsitzenden zu erreichen.

§2 Zweck, Aufgaben

1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Musik, insbesondere der Guggenmusik und der Jugendarbeit innerhalb des Ortes Bechtheim/West und Bechtheim, sowie der Region Rheinhessen und dem Wonnegau.

2. Es handelt sich um ein Blasmusikorchester, gefördert werden soll insbesondere die Guggenmusik. Zu diesem Zweck führt der Verein wöchentliche Proben durch und erteilt aktiven Mitgliedern, im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins, Unterricht. Der Schwerpunkt der Ausbildung von Musikern soll bei der Jugend liegen. Darüber hinaus wirkt der Verein an weltlichen Festen mit und soll damit dem kulturellen Zusammenhalt der Menschen des Ortes Bechtheim/West und Bechtheim, der Region Rheinhessen und dem Wonnegau dienen.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

1. Die Aufnahme als aktives Mitglied in den Verein bedarf eines schriftlichen Antrages beim Vorstand. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Anträge von Personen unter 18 Jahren bedürfen der Mitunterzeichnung durch den/die Erziehungsberechtigten.

2. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann der Antragsteller Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die Hauptversammlung. Ihre Entscheidung ist endgültig. Zur Ablehnung reicht eine einfache Mehrheit.

3. Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied diese Satzung und die von der Hauptversammlung beschlossenen Mitgliedsbestimmungen (Beiträge, Ausbildungsgebühren, Arbeitseinsatz bei Veranstaltungen, usw.). Es wird generell eine Probezeit von 6 Monaten vereinbart. Eine vorzeitige Aufhebung der Probezeit kann durch den Gesamtvorstand beschlossen werden. Desweitern ist jedes aktive Mitglied dazu verpflichtet an den festgesetzten Proben und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Innerhalb der Probezeit besteht keine Wahlberechtigung zu Vorstandswahlen. Eine Kandidatur zu einem Vorstandsamt kann ebenfalls in der Probezeit nicht erfolgen.

4. Alle Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

5. Nach längerer, unentschuldigter Abwesenheit von Proben und Auftritten entscheidet der Gesamtvorstand über die Änderung der aktiven in die passive Mitgliedschaft. Das durch den Verein zur Verfügung gestellte Inventar ist unverzüglich zurück zu geben.

§4 Austritt oder Ausschluss

1. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres zulässig. Er ist mindestens drei Monate vorher dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Mit der Meldung des Austritts erlischt auch sofort die Wahlberechtigung zu Vorstandswahlen.

2. Mitglieder, die ihren Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen, gegen die Satzung verstoßen oder durch ihr Verhalten die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigen, können durch den Vorstand ausgeschlossen werden.

3. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann gegen die Entscheidung des Vorstandes Einspruch einlegen, über den die Hauptversammlung entscheidet. Der Ausschluss erfolgt mit dem Datum der Beschlussfassung; bei einem Einspruch mit dem Datum der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung. Über den Einspruch beschließt die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch an den Verein. Entrichtete Beiträge werden nicht zurückerstattet.

§5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der geschäftsführende Vorstand, der erweiterte Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§6 Erweiterter Vorstand

1. Der erweiterte Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit es nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen ist.

2. Der Vorstand besteht aus dem:

ersten Vorsitzenden
zweiten Vorsitzenden
Schatzmeister
Schriftführer
Jugendwart
1. Beisitzer
2. Beisitzer

3. Der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. In der Gründungsversammlung wird der neue Vorstand komplett gewählt werden. In den Folgejahren gilt dann §6.5. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes ist einzeln zu wählen. Herrscht bei den gültigen abgegebenen Stimmen eine Stimmengleichheit wird eine Stichwahl erfolgen, bei nochmaliger Stimmengleichheit entscheidet das Los.

4. Die Beisitzerwahl erfolgt als Listenwahl, wobei jedes Mitglied per Stimmzettel 2 Personen benennen kann. Herrscht bei den gültigen abgegebenen Stimmen eine Stimmengleichheit wird eine Stichwahl erfolgen, bei nochmaliger Stimmengleichheit entscheidet das Los.

5. Des weitern werden jährlich in der ordentlichen Mitgliederversammlung die Wahlen zum Vorstand abgehalten und zwar wie folgt: In den ungeraden Jahren wird der 2. Vorsitzende, der Kassenwart und der Jugendwart neu gewählt, in den geraden Jahren der 1. Vorsitzende, der Schriftführer und die gesamte Beisitzerliste. Die Kassenprüfer werden immer jährlich neu gewählt.

6. Mit Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt des Vorstandsmitglieds. Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstandes vorzeitig aus, so wird die nächste Person auf der Beisitzerliste das zu ersetzende Amt übernehmen, sofern er/sie dem zustimmt. Ist das nicht der Fall, kommt die nächste Person auf der Liste in Frage, usw. Sollte aus der Liste niemand die Position übernehmen wollen oder können, muss in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durch eine Neuwahl das Amt besetzt werden. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vorzeitig aus, so muss in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dieses Amt neu gewählt werden.

7. Scheidet während der Amtsdauer mehr als die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes aus, erfolgt automatisch Neuwahlen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die vom verbleibenden Vorstand innerhalb von 14 Tagen nach Ausscheiden des (z.B. vierten) Vorstandsmitgliedes einzuberufen ist.

§7 Geschäftsführender Vorstand

1. Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht der geschäftsführende Vorstand aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenwart und dem Jugendwart.

2. Der geschäftsführende Vorstand erledigt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er führt die rechtsverbindlichen Unterschriften des Vereins und vertritt ihn gegenüber den Mitgliedern sowie nach außen. Je zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. oder der 2. Vorsitzende sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

3. Ohne Beschränkung der Vertretungsbefugnisse des geschäftsführenden Vorstands nach außen gilt im Innenverhältnis zum Verein: Die Vornahme von Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 250 Euro bedarf der vorherigen Zustimmung durch den geschäftsführenden Vorstand.

§8 Mitgliederversammlung

1. Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal sollte eine ordentliche Mitgliederversammlung, in der der Jahresbericht und der Kassenbericht bekannt zu geben sind, stattfinden. Sie wird von dem ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen unter Angabe der vom erweiterten Vorstand festgesetzten Tagesordnung einberufen. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Veröffentlichung im Amtsblatt. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Tage vor der Mitgliederversammlung beim ersten oder zweiten Vorsitzenden des Vereins schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben. Über Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von dem ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden einzuberufen, wenn nach seiner Ansicht das Interesse des Vereins es erfordert oder mindestens 1/5 der Mitglieder oder die Mehrheit der aktiven Mitglieder die schriftlich unter Angabe des Grundes oder Zwecks verlangen.

2. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, dass das 16. Lebensjahr vollendet hat, eine Stimme, ebenso die Mitglieder des erweiterten Vorstandes. Die Mitgliederversammlung wird von dem ersten Vorsitzenden bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden geleitet. Bei deren Verhinderung vom Kassenwart. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit, der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten gültigen Stimmen erhalten haben eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.

§9 Besondere Bestimmungen

1. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

2. Das Amt eines jeden Mitgliedes des erweiterten Vorstandes ist ein Ehrenamt.

3. Geschäftliche Vereinbarung für Auftritte, odg. Werden in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt.

4. Die Position des musikalischen Leiters wird aus den Reihen der Mitglieder übernommen. Es werden vorzugsweise 2 bis 3 Personen mit den Aufgaben vertraut gemacht, so dass im Krankheits- oder im Verhinderungsfall immer ein Ersatzmann zu Verfügung steht.

§10 Mitgliedsbeitrag

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird in der gültigen Geschäftsordnung geregelt.

§11 Ehrungen

Ehrenmitglied kann werden, wer sich als Förderer der Musik und des Vereins besonders verdient gemacht hat. Über die Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des erweiterten Vorstandes. Ehrenmitglieder werden von der Beitragszahlung befreit.

§12 Änderung der Satzung

Die Änderung der Satzung kann nur der Mitgliederversammlung mit zwei dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Der Antrag auf Änderung muss in der Tagesordnung aufgenommen werden.

§13 Auflösung des Vereins

Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen die Auflösung der “Wingertsgeischder” beschließen. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks wird das Vermögen dem Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz zufallen.

§14 Protokollieren von Beschlüssen

Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des erweiterten Vorstandes sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung, sowie der erzielten Abstimmungsergebnisse in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift ist vom Schriftführer und dem ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem zweiten Vorsitzenden zu unterschreiben.

§15 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt durch die Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 05.04.2014 in Kraft.